Immer mehr Kunden lassen sich immer mehr Zeit, ihre Rechnungen zu
bezahlen. Zahlen mehrere Kunden nicht oder erst viel zu spät, kann
dies über kurz oder lang auch in Ihrem Unternehmen zu
Zahlungsschwierigkeiten führen. Außenstände beeinträchtigen die
Rentabilität und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines
Unternehmens. Sie müssen deshalb so gering wie möglich gehalten
werden. Diese Checkliste unterstützt Sie dabei.
Viele Kleinunternehmer und Mittelständler befürchten, ihre Kunden
durch ein zu rasches Mahnen bei ausstehenden Rechnungen zu verärgern.
Zahlreiche Unternehmen mahnen zwar rascher als vor einigen Jahren - in
den meisten Fällen aber noch immer zu spät, zu oft und in zu großen
zeitlichen Abständen an. Die derzeitige Konjunkturlage könnte die
bereits mangelnde Zahlungsmoral von Kunden und Geschäftspartnern jetzt
nochmals verschlechtern. Diese Checkliste zeigt in sechs Schritten,
wie Sie beim Inkasso ein gutes Verhältnis zu Ihren Kunden bewahren.
Um dem Zahlungsverzug in Europa Einhalt zu gebieten, hat der
Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments eine neue EU-Richtlinie
beschlossen. Es ist unter anderem vorgesehen, die Verzugszinsen für zu
spät bezahlte Rechnungen anzuheben. Noch ist die Richtlinie nicht
beschlossene Sache – die Zustimmung der Mitgliedstaaten ist dazu
erforderlich.
Während die Abwägung der Vor- und Nachteile einer solchen Regelung
noch im Gange ist, besteht bei Ihnen im Betrieb vielleicht längst
Handlungsdruck: Wie bringen Sie Ihre Kunden dazu, Rechnungen
fristgerecht zu bezahlen? Die besten Argumente für Ihr Mahntelefonat
finden Sie in dieser ausführlichen Übersicht.